Eine gute Idee – schreib sie auf!
Karin Maschke,

Kennst du das auch, du hast eine gute Idee, liest ein interessantes Zitat, willst dies und das nicht vergessen und du schreibst und kritzelst es auf die Rückseite eines Umschlages, auf ein Post-it Zettelchen oder sonstiges Schmierblatt und es gibt immer mehr davon. Oder du schreibst nichts auf, weil du kein Papier etc. findest und vergisst deine guten Einfälle. Besondere Geistesblitze bleiben uns oft nur für kurze Momente im Gedächtnis. Wenn du sie nicht sofort aufschreibst, sind sie weg!
Schaffe dir ein tolles Ideenbuch an
Darum, schaffe dir ein tolles Ideenbuch an, das du gerne in den Händen hältst. Hier kannst du all deine Ideen, Wünsche, Einfälle, Sprüche, Witze aufschreiben und Bilder einkleben und nach Lust und Laune Skizzen machen. Es darf unperfekt, chaotisch, farbig aussehen. Wichtig ist vor allem, dass du nun einen Ort hast, wo du all deine Gedanken sammelst.
Da ein Ideenbuch ziemlich dick sein kann, macht es natürlich wenig Sinn, dies ständig mit sich herumzuschleppen. Daher ist es sinnvoll, sich ein kleines Notizbüchlein für die Handtasche oder den Rucksack zuzulegen. Ich habe stets einen kleinen Kulturbeutel mit einem kleinen Notizbüchlein, Schreiber und zwei drei für mich wichtige Büroutensilien dabei. Natürlich kannst du auch dein Handy für Notizen, Ideen etc. verwenden und diese dann abends in dein Ideenbuch schreiben.
Thomas Edison füllte bis zu seinem Tod 3’500 Notizbücher
Bereits Thomas Edison war sich der Wichtigkeit dieser kleinen Gewohnheit bewusst. So führte er stets sein Ideenbuch mit sich, in dieses er seine Gedanken, Ideen und Beobachtungen schrieb. Nach seinem Tod 1931 fand man bei ihm 3‘500 Notizbücher!
Wenn es dir an Inspiration mangelt
Das wirklich Spannende an so einem Ideenbuch ist, dass es dich in Zeiten, wo es dir an Inspiration mangelt, du in dem Buch blättern kannst und auf Ideen zurückgreifen und dich neu inspirieren lassen kannst.
Wenn du so wie ich «Tagebücher» liebst, schaffst du dir vielleicht weitere Bücher an:
- Ein Erinnerungsbuch: Ich habe z. B. für meinen Sohn ein Erinnerungsbuch (1-7 Jahre). Das nächste folgt schon bald. Hier schreibe ich lustige Erlebnisse mit meinem Sohn hinein, seine witzigen Ideen und Worterfindungen, klebe kleine Zeichnungen, Briefe und Zettelchen, die er mir geschrieben und gemalt hat, rein. Dieses Buch (oder Bücher) erhält er dann einmal, wenn er erwachsen ist.
- Dankbarkeitstagebuch: In dieses Buch schreibe ich täglich drei Dinge, für die ich dankbar bin.
- Erfolgstagebuch: Hier schreibe ich meine kleinen und grösseren Erfolge hinein.
- Superbuch: Dazu in einem späteren Blogartikel mehr.
Was machst du, um deine Ideen und Geistesblitze nicht zu vergessen?